Zielsetzung

Liebe hoffentlich noch kommende Leser,


Literaturblogs gibt es wahrscheinlich schon wie Sand am Meer. Jeder möchte etwas publizieren, sich mitteilen, der Welt durch seine Texte sagen: Hallo, hier bin ich.

Ich nehme mich davon nicht aus. Auch ich möchte mich der Öffentlichkeit zuwenden, und durch die immensen Möglichkeiten der globalen elektronischen Vernetzung ist dies schließlich schon durch ein paar Mausklicks zu realisieren. Wie schwer müssen es da unsere Vorgänger gehabt haben, die sich ohne Hilfe der neuen Medien jeden Leser und jede Leserin mühsam erkämpfen mussten! Wir leben heute in einer Welt, die es jedem Menschen ermöglicht, ein Publikum zu bekommen. Herzlich Willkommen im Zeitalter der Selbstdarsteller.

Ich möchte in meinem Blog thematisch jedoch nicht um mich und mein kleines Leben zirkulieren. Das gibt es zuhauf, und im Ernst – wem wird sich dort mehr hingegeben: der Darstellungssucht des Schreibers oder dem Voyeurismus des Lesers?

Nein, hier geht es vielmehr um die Texte, die gelesen werden. Es geht um Literatur. Literatur, die auf irgendeine Weise auf mich, das Schreiberlein, das Subjekt, wirkt. Sei es, dass sie gefällt, verzaubert, verstört, langweilt, berührt, ekelt, abstößt oder fasziniert. Dies sind rein subjektive Empfindungen, die ich versuchen werde objektiv zu begründen.
Zugleich möchte ich mich üben im Verfassen von Texten und im Spiel mit den Worten. Wissenschaftliche Texte am Laufband zu produzieren, wie es im heutigen Studium leider üblich ist, machen noch keinen guten Schreiberling. Das muss herausgek(r)itzelt, entwickelt und geübt werden, und auch dafür ist dieser Blog da. Konstruktive Kritik wird gerne angenommen.

Ich möchte also festhalten, welche Bücher mich das Jahr über begleiten und was sie mit mir „anstellen“. Durch mein Studium der Germanistik und Literaturwissenschaften werden dies nicht gerade wenige sein. Doch ich beschäftige mich nicht nur mit Klassikern von Goethe, Kleist und Shakespeare, sondern widme mich beispielsweise auch verfilmter Literatur, Märchen, Likör-Kochbüchern, Spiegel-Bestsellern, Fachliteratur, Liedtexten (Lyrics = (moderne) Lyrik) und vielem mehr. Was mir eben so alles in die Hände fällt bzw. gelegt wird. (Es dürfte also an Variation nicht mangeln.)


Ein Literaturkritik-Blog also.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß und hoffe, dass sich der eine oder die andere vielleicht sogar von meinen Texten inspirieren lässt.

A.

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